Historie

Stahlspedition in fünfter Generation

Gründung

Gründung des Unternehmens durch Wilhelm Lenz am Standort Köln. Dieser kam mit 20.000 Goldmark aus dem Westerwald nach Köln und eröffnete das Fuhrunternehmen. Das Wohnhaus/Büro und die Stallungen befanden sich auf dem Karolingerring. Er hatte 10 Fuhrwerke im Einsatz und seine Tätigkeiten waren vielfältig. Er hat sich an der Urbarmachung und Erschließung der südlichen Stadtteile Kölns beteiligt und war auch von der Idee des Fernverkehrs beseelt. Er fuhr mit einem Teil seiner Fuhrwerke bis ins Allgäu.

1902
1914 bis 1919

Das Unternehmen wurde 1914 wegen des Krieges geschlossen. Fuhrwerke, Pferde und das gesamte Inventar des Betriebes wurden zum 1. Weltkrieg requiriert. Erneute Gründung durch Wilhelm Lenz und seine Söhne Heinrich und Hubert nach dem 1. Weltkrieg – schon mit motorisierten Lastwagen.

Die Aktivitäten wurden wegen des 2. Weltkrieges erneut eingestellt.

Neugründung des Unternehmens durch Heinrich Lenz im Jahr 1946. Hubert und Heinrich machten sich beide nach dem Krieg selbstständig und erhielten auf Bezugsschein jeweils 2 LKW. Später dann jeweils 2 “rote” Konzessionen. Hubert verkaufte seinen Betrieb und war aber weiterhin im Speditionsbereich tätig. Im Fuhrpark von Heinrich Lenz befand sich u.a. ein Opel Blitz mit Hänger (Gesamtnutzlast ca. 5 Tonnen) Hier wurden für namhafte Kölner Firmen u.a. Zucker und auch Stahl transportiert. Ebenso wieder die alten Routen via Allgäu aufgenommen.

1939 bis 1946
1960

Übergabe des Fuhrunternehmens durch Heinrich Lenz an den Schwiegersohn Josef Hergarten. Gründung der Spedition Hergarten. Der Fuhrpark zu Beginn: 1 Hanomag. Schnell wurden ein Sattelschlepper und ein Magirus Haubenwagen angeschafft und für eine Großschmiede in Bad Münstereifel Schmiedematerial transportiert- die Wurzeln der Stahlspedition waren gelegt.

Eintritt von Josef Hergarten Junior ins Geschäft. Bis zum Tode von Josef Hergarten sen. befanden sich 7 Fahrzeuge im Einsatz und ein Gelände auf dem Bahnhof Eifeltor mit Gleisanschluss und 10 Tonnen Portalkran war belegt worden.

1974
1990

Übernahme der Geschäftsleitung durch Josef Hergarten jr. Die Geschäfte florierten und der Fuhrpark wurde bis auf 15 Fahrzeuge im Jahr 1998 aufgestockt.

Mit Gründung der B. Hergarten Stahlspedition GmbH, Neuss entwickelte sich die Stahlspedition dann rasant zum Logistikdienstleister und stellte einem seinerzeit führenden Stahlhandelsunternehmen in Europa eines der ersten Outsorcingprojekte in der Branche erfolgreich vor. Der Fuhrpark überschritt  innerhalb von kürzester Zeit die Marke von 50 Fahrzeugen und es wurden Niederlassungen in HH, Butzbach und Erfurt gegründet.

1999
2006

Gründung der Hergarten Spedition und Dienstleistungs GmbH, Neuss

Marcel Hergarten tritt nach erfolgreichem Studium und Abschluss bei der DAV, Bremen in 5. Generation ins Unternehmen ein.

2007
2010

Eingliederung der Koenig GmbH in die Unternehmensgruppe

Verschmelzung von Spedition Koenig GmbH zur Hergarten GmbH

2014
2015

Verschmelzung der B. Hergarten-Stahlspedition GmbH mit der Hergarten GmbH zur Hergarten GmbH Stahlspedition

Integration der W & W Spedition GmbH mit Sitz in Deizisau in die Hergarten-Grupp

2015
2016

Integration der Rettenmaier Spedition GmbH mit Sitz in Tuttlingen in die Hergarten-Gruppe