Hergarten baut Standort Köln weiter aus

„Mit der geplanten Investition wollen wir den Kunden ein breiteres Leistungsspektrum bieten und unsere Kapazitäten in der Rhein-Ruhr-Region deutlich erweitern“, erklärt Marcel Hergarten, geschäftsführender Gesellschafter der Stahlspedition Hergarten. Nach Abschluss der Maßnahmen stehen in Köln zukünftig 5.000 m2 Freilagerfläche zur Verfügung. Hergarten bietet hier die Einlagerung und Distribution von Stahlstückgut, Blechen, Coils oder Gussteilen an. Zudem ermöglicht der bereits bestehende Gleisanschluss eine bimodale Abwicklung durch die Kombination von LKW- und Bahnanlieferungen. Stabstahl und Bleche, aber auch ganze Container können mit dem Kran vom Waggon geladen und im Nahverkehr per LKW just in time zugestellt werden. Dank der neuen Krananlage dürfen die Sendungseinheiten in Zukunft bis zu 32 Tonnen wiegen statt wie bisher 10 Tonnen. „Mittelfristig wird die Kombination verschiedener Faktoren, wie steigender Energiekosten sowie Laderaumknappheit und Fahrermangel im LKW-Verkehr, den Stahltransport auf der Schiene immer attraktiver machen“, betont Marcel Hergarten. Die Fertigstellung der Umbauarbeiten ist für Oktober dieses Jahres geplant. 

Die Unternehmensgruppe Hergarten unterhält Niederlassungen in Köln, Erfurt, Neuss, Neuss-Holzheim, Nürtingen, Frankenberg und Leverkusen mit einer Gesamtlagerfläche von 37.000 m2. Sechs der sieben Standorte sind mit Spezialeinrichtungen wie bspw. Krananlagen ausgestattet, drei besitzen einen eigenen Gleisanschluss. Pro Jahr transportiert Hergarten rund 250.000 Sendungen mit einer Gesamttonnage von mehr als 750.000 Tonnen. Der Experte für Stahllogistik und -transport ist auf die Planung, Entwicklung und Durchführung von Outsourcing-Projekten spezialisiert und realisiert darüber hinaus komplexe Just-in-time-Aufträge für die Automobilzulieferindustrie.