Stahlhandel, -produktion und -distribution

Der Spediteur als Allround-Dienstleister

Kürzere Lieferzeiten, kleinere Losgrößen und effizientere Prozesse – so lassen sich die Anforderungen an die heutige Logistik in der Stahlbranche charakterisieren. Möglich ist das nur mit leistungsfähigen Konzepten. „Um eine tragfähige Optimierungsstrategie zu entwickeln, ist in der Stahlbranche eine ganzheitliche Betrachtung von Logistik und Produktionsprozessen erforderlich“, weiß Marcel Hergarten, geschäftsführender Gesellschafter der Stahlspedition Hergarten. „Gemeinsam mit Stahlhändlern oder Stahlproduzenten, die uns beauftragen, analysieren wir deswegen den Ist-Zustand, betrachten Lieferketten und Warenflüsse und spüren Optimierungspotenziale auf. Darauf aufbauend erarbeiten wir schließlich eine maßgeschneiderte Lösung.“ Im Rahmen eines Outsourcings, entlastet Hergarten seine Kunden auch von Arbeiten am Rande der Wertschöpfungskette: Anarbeitung, Sortieren und Qualitätskontrolle von Automobilzulieferteilen, Verpackung von Werkstücken und Materialien oder das Grob- und Vorputzen von Gussteilen gehören zum Leistungsportfolio des Logistikexperten. Damit sich die Kunden aus der Stahlbranche ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, übernimmt der Dienstleister neben dem Fuhrpark und der Disposition auch die Verladung und kaufmännische Abwicklung. Lagerfläche und Kommissionierleistungen stellt der Spediteur ebenfalls zur Verfügung. Schlankere Prozesse, eine optimierter Transport und die Freisetzung von Personal- und Lagerkapazitäten sind die Ergebnisse der Zusammenarbeit. Marcel Hergarten resümiert: „Nur allein die Logistik neu zu strukturieren, reicht meist nicht aus, um einen maximalen Effizienzgewinn zu realisieren. Stahlspediteure müssen heute flexible Lösungsanbieter sein, die bereit sind, neue Wege zu gehen.“